Ende 2012: Probebetrieb im Schattenbahnhof


Ende 2012 war es soweit, der Probebetrieb im Schattenbahnhof konnte beginnen. Zum ersten mal bewegen sich ganze Züge auf der neuen Anlage. Auch wenn mit ca. 35 cm die lichte Höhe zwischen Schattenbahnhof und der sichtbaren Anlage relativ hoch ist, sollte ein sicherer Betrieb geprüft werden solange die Schattenbahnhofsebene noch nich vollständig überbaut wurde. Selbst bei komfortablen 35 cm Platz wird es schwierig kleinere Fehler zu finden und auszubessern. Meist sind es nur Kleinigkeiten die einfach zu beheben sind, die dafür sorgen dass bestimmte Wagen eines Zuges immer an der gleichen Anlagenstelle entgleisen.

Der Schattenbahnhof

Gleisplan Schattenbahnhof

Auch mit dem Schattenbahnhof alleine kann auf der neuen Anlage Betrieb gemacht werden. Im Zentrum des Schattenbahnhofs ist eine neungleisige Gleisharfe an die später auf beiden Seiten die zweigleisige Hauptstrecke angeschlossen wird. Sieben der neun Gleise dienen als Abstellgleise für Züge mit einer Maximallänge von bis zu 140 cm. Die beiden jeweils äußeren Gleise sind Durchfahrtsgleise. Auf beiden P1020567Seiten der Gleisharfe befindet sich jeweils eine Kehrschleife und einige Stumpfgleise zum Abstellen weiterer Züge. Die Stupfgleise haben unterschiedliche Längen. Hier können bis zu 10 weitere Züge abgestellt werden. Des Weiteren gibt es auf dem linken Anlagenschenkel die Möglichkeit Trainsafe Röhren bis 120 cm Länge anzuschließen.

 

So ist es nun möglich mit Traincontroller per Computer gesteuerte Zugfahrten im Schattenbahnhof durchzuführen. Dies ist durchaus ausreichend um zum einen die Gleisverlegung zu prüfen als auch um Einstellungen in der Software wie Bremsrampen, Haltepunkte oder ähnliches einzustellen. Es ist auch möglich jetzt schon gewisse Regeln wie Abstellgleise verwendet werden sollen auszutesten. Dazu gehören die Längensteuerung – Züge sollen immer in das kürzeste für die Zuglänge ausreichend Gleis fahren. Es dürfen nicht alle Züge in die Stumpfgleise einfahren usw.

 

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